Stressmanagement-Trainerin und Systemische Autonomietrainerin
Belastende Erfahrungen, anhaltender Stress oder schwierige Lebensereignisse können das Nervensystem beeinflussen und das Gefühl von Sicherheit, Verbundenheit und Stabilität erschweren.
Manche Menschen erleben Phasen von innere Unruhe, Erschöpfung, Schlafprobleme, Ängste oder das Gefühl, dauerhaft angespannt zu sein.
In meiner psychotherapeutischen Arbeit stehen Sicherheit, Stabilisierung und eine behutsame Begleitung im Mittelpunkt.
Gemeinsam schaffen wir einen geschützten Rahmen, in dem belastende Erfahrungen achtsam wahrgenommen und verarbeitet werden können — ohne Überforderung und in Ihrem individuellen Tempo.
Nach belastenden Erfahrungen findet der Körper eigene Wege, mit dem Erlebten umzugehen. Dabei kann sich manches im inneren Erleben verändern, ohne dass es gleich einzuordnen ist - manchmal zeigt sich dies auch in einem veränderten Empfinden des Atemraums, oft ganz unbemerkt.
Neben dem Gespräch beziehe ich Körperwahrnehmung, Atem, innere Bilder und ressourcenorientierte Methoden in die therapeutische Arbeit mit ein. Ziel ist es, die Verbindung zu den eigenen Ressourcen und dem inneren Wesen zu stärken, innere Stabilität zu fördern und mehr Verbundenheit mit sich selbst zu entwickeln.
Die Grundlage jeder therapeutischen Arbeit ist zunächst das Erleben von Sicherheit und innerer Orientierung.
Dazu gehören:
Sicherheit, Stabilität und die eigenen Ressourcen bilden die Grundlage der gemeinsamen Arbeit. Von dort aus kann sich Schritt für Schritt Neues entwickeln.
Der Atem kann ein sanfter Zugang zum eigenen inneren Erleben sein. Über die bewusste Wahrnehmung von Atem und Körper können Anspannung, innere Unruhe oder Gefühle von Überforderung achtsam begleitet werden.
Traumatische Erfahrungen zeigen sich häufig nicht nur emotional, sondern auch körperlich — etwa durch innere Anspannung, Erstarrung, Nervosität oder das Gefühl, nicht mehr richtig bei sich zu sein. Die Atemtherapie kann dabei unterstützen, wieder mehr Sicherheit, Körperverbundenheit und Vertrauen in die eigenen Empfindungen zu entwickeln.
Im Mittelpunkt stehen:
Die Atemarbeit erfolgt langsam, ressourcenorientiert und angepasst an das individuelle Erleben.
EMDR = „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“
ist eine wissenschaftlich gut erforschte Methode der Psychotherapie und Traumatherapie.
Durch bilaterale Stimulation — beispielsweise über Augenbewegungen — wird die Verarbeitung belastender Erfahrungen unterstützt.
Erinnerungen, die emotional stark gebunden sind oder immer wieder Stress auslösen, können dadurch schrittweise verarbeitet werden. Dadurch entsteht oft mehr Abstand, Entlastung und eine neue innere Perspektive auf das Erlebte.
Auch beim EMDR stehen Stabilisierung, Sicherheit und Ressourcenarbeit an erster Stelle. Die Verarbeitung erfolgt erst dann, wenn ausreichend Sicherheit, Stabilität und innere Ressourcen zur Verfügung stehen.
EMDR kann unterstützend wirken bei:
Die Verarbeitung geschieht achtsam, selbstbestimmt und im individuellen Tempo.
„Die meisten unserer Konflikte und Enttäuschungen rühren von dem zwanghaften Bedürfnis her, die Rolle eines Menschen zu spielen, der wir nicht sind.“
Hans Selye
Ich arbeite körperorientiert, ressourcenbasiert und mit besonderem Fokus auf Stabilisierung, Körperwahrnehmung und der Verbindung zu sich selbst. Die therapeutische Begleitung orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen, Grenzen und Möglichkeiten jedes Menschen.
In meiner Arbeit erlebe ich häufig, dass Menschen im Laufe ihres Lebens Wege entwickeln mussten, um sich anzupassen, zu funktionieren oder schwierige Erfahrungen zu bewältigen. Dabei kann der Kontakt zum eigenen inneren Erleben, zu den eigenen Bedürfnissen und zum authentischen Selbst zunehmend verloren gehen.
Ich verstehe Therapie als einen gemeinsamen Prozess, in dem Menschen wieder Zugang zu ihren eigenen Ressourcen, ihrer inneren Weisheit und ihren Möglichkeiten zur Veränderung finden können – und wieder mehr mit dem in Kontakt kommen, was ihnen im Innersten entspricht.
Ziel ist nicht das schnelle „Funktionieren“, sondern ein behutsamer Weg hin zu mehr innerer Sicherheit, Lebendigkeit, Selbstverbundenheit und einem Leben, das sich stimmiger und authentischer anfühlen darf.
„
Ich musste oft so tun, als ginge es mir gut, obwohl ich mich schrecklich fühlte.
“
Venus Williams

